
Spätestens ab Anfang 2007 wird der Energiepass Pflicht. Egal in welcher Form er kommt, wir unterstützen sie bei der Ausstellung des Energiepasses. Unser Partnerbüro übernimmt für Sie die Erstellung des Energiepasses und berät Sie auch bei der evtl. Umsetzung der Ergebnisse.
Fakten zum Energiepass
Ziel der EU-Richtlinie ist eine Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. Das Hauptinstrument zur Durchsetzung dieses Ziels ist die europaweite Einführung eines Energieausweises.
Der neue Energiepass für Wohngebäude sollte ursprünglich seit dem 04. Januar 2006 Pflicht sein. Beim Bau, Verkauf oder bei der Vermietung von Gebäuden ist dem Eigentümer bzw. potentiellen Käufer oder Mieter vom Eigentümer nach Maßgabe der Richtlinie ein Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz vorzulegen.
Doch solange die Energieeinsparverordnung, welche die Einzelheiten des Energiepasses regelt, noch nicht verabschiedet worden ist, kann nach Maßgabe der EU-Richtlinie de facto noch kein Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz vorgelegt werden.
Wie der Energiepass nun tatsächlich aussehen wird und wer ihn letztlich ausstellen darf, ist derzeit noch völlig unklar. Voraussichtlich ist nicht vor dem Herbst mit der endgültigen Passpflicht zu rechnen. Bis dahin streiten sich weiterhin zwei Seiten um Umfang und Kosten des neuen Energieausweises.
Der bedarfsorientierte Energiepass orientiert sich an den objektiven Gebäude- und Technik-Kriterien. Die Erstellung ist relativ aufwändig und teuer und in der Anfangsphase ist mit Engpässen in der Ausstellung zu rechnen. Allerdings stellt er den Energiebedarf unabhängig von den Heizgewohnheiten der Bewohner dar. Er wird von dem Deutschen Mieterbund, der Verbraucherzentrale Bundesverband, der Deutschen Umwelthilfe, der Bundesarchitektenkammer und der Bundesingenieurkammer gefordert.
Der verbrauchsorientierte Energiepass ist einfacher und billiger. Hier wird kritisiert, dass sich hier auch Einflussfaktoren wie Mieterverhalten oder Wohnungsleerstand auswirken. Die Verbände der Immobilien- und Wohnungswirtschaft, so auch der Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband e.V., sind allerdings der Ansicht, dass Zuverlässigkeit und Vergleichbarkeit eines verbrauchsorientierten Energiepasses eher gewährleistet ist.
Die Forderung nach einer freien Wahl für Vermieter und Eigentümer zwischen bedarfs- und verbrauchsorientierter Variante würde zwei Klassen von Energiepässen schaffen.
Das derzeitige Energiepass-Formular der dena:
http://www.zukunft-haus.info/page/index.php?id=2658
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